Auch am Strand. Ein Kurztripp an die Nordsee zeigte, dass eine Pause vom Kinderwunsch sirklich schwierig ist. Dicke Bäuche in Bikinis. Wie um uns zu ärgern.

Nur noch schwangere Frauen oder kleine Babys. Und schlimmer noch: Will man sich ablenken und schaut in eine Zeitung: Die scheinen sich auch mit nichts anderem mehr zur beschäftigen.

Und Blogs sowieso: Auf Kinder-und-babys habe ich das gefunden:

Die Zeitschrift “emotion” beschäftigt sich in ihrer neuen Ausgabe mit Paaren deren Kinderwunsch unerfüllt bleibt und befragt zu diesem Thema auch den Psychotherapeuten Dr. Tewes Wischmann. Was passiert mit einem Paar, deren Wunsch auf ein Kind – auch nach einer Kinderwunschbehandlung – nicht erfüllt wird? Zuerst der Schock. Für uns Frauen ist es selbstverständlich, dass wir schwanger werden – da löst die Nachricht, dass wir keine Kinder bekommen werden in uns Unverständnis, Ratlosigkeit, Hilflosigkeit und Wut aus. Genauso ergeht es unseren Partnern. Jetzt ist es wichtig zu Reden, sich nicht gegenseitig zu beschuldigen und zu reden. Viele Paare beschreiben ihre Beziehung nach dem Schlussstrich unter dem Thema Kinderwunsch als gefestigter. Das sollte das Ziel sein. Paare sollten ihren Wunsch bewusst verabschieden und um diesen Abschied trauern. Es ist wichtig, damit sich neue Ziele definieren und das Leben zu zweit ein erfülltes ist.

Soweit ist es noch nicht, aber man kommt schon ins Grübeln, wenn man sich so selbst beobachtet.

Psyche und Kinderwunsch

2. Dezember 2006

Dazu habe ich eine Studie gefunden, in der durch Verhaltenstherapie die Fruchtbarkeit der Paare (vor allem der Frauen wohl), verbessert wurde.

Die vorausgehende Studie konzentrierte sich auf 16 junge Frauen, die sechs Monate lang keine Periode gehabt hatten, obwohl einige bereits Kinder hatten. Bei allen Teilnehmerinnen wurde eine funktionelle hypothalamische Amenorrhoe (FHA) festgestellt, die durch eine anhaltende Verringerung jenes Hormons verursacht wurde, das die Freigabe von Hormonen in den Blutkreislauf veranlasst, die den Eisprung auslösen.

Ich hatte mich erst gefreut, dass hier vielleicht ein Ansatz besteht, den Zyklus meiner Frau zu verbessern, aber wie ich woanders lesen konnte, sind diese bestimmten Hormonstörungen ziemlich selten und vermutlich wirklich häufig stressbedingt. Im Gegensatz zum PCO-Syndrom, leider.