Sonnenschein gut für Spermien
30. Oktober 2008
Also natürlich sollte man die Spermien nicht direkt dem Sonnenlicht aussetzen, soviel sollte schon klar sein. Das tut denen nicht so richtig gut. Aber in Men´s Health war nachzulesen, dass ein Vitamin-D-Mangel zu einer schlechten Fruchtbarkeit des Mannes führt.
Und da es jetzt dunkel wird, sollte ich mir mal überlegen, ob ich ins Solarium gehe
Die Wissenschaftler einer auf Reproduktion spezialisierten Klinik in Sydney zeigten, dass Vitamin-D-Mangel ein wichtiger Faktor bei männlicher Unfruchtbarkeit ist. Von den knapp 800 untersuchten unfruchtbaren Männern wurde bei über einem Drittel ein Vitamin-D-Mangel festgestellt, so Studienleiterin Anne Clark.
Gut 100 der Männer änderten anschließend ihre Lebensgewohnheiten: Sie setzten sich häufiger dem Sonnenlicht aus und reduzierten zusätzlich den Genuss von Zigaretten, Kaffee und Alkohol, nahmen mehr Vitamine zu sich und speckten ab. Ergebnis: Ihre Spermien hatten hinterher 75 Prozent weniger Schädigungen, so die Forscher. 40 Männer konnten danach sogar Kinder zeugen.
Da sollte man natürlich schon nachdenklich werden: Zigaretten, Kaffee, Alkohol waren es nicht? Nur das Sonnenlicht? Das kann man kaum glauben
Via Andrologie-Blog
Das Alter der Männer spielt doch eine Rolle
12. Juli 2008
Noch ist es kein Problem für mich … uns. Dieses log besteht schon das zweite Jahr und unser Kinderwunsch bereits länger. So langsam wollen wir das Geld und den Mut aufbringen für weitere Versuche. Denn folgendes konnte ich heute im Andrologie-Blog lesen: Schon ab dem 35. Lebensjahr kommt es zu einer deutlichen Reduktion der Erfolgsraten.
Das gilt jetzt nicht für die künstliche Befruchtung, sondern für Inseminationen, aber vermutlich ist es übertragbar:
Das Team von Stephanie Belloc hatte 21.239 sogenannte intrauterine Inseminationen analysiert, bei dem Spermien in die Gebärmutter der Frau gespritzt werden. Um die Befruchtungschancen zu erhöhen, wird das Sperma der Männer im Labor aufbereitet: Samenflüssigkeit und weniger gute Spermien werden abgetrennt.
„Unsere Daten beweisen erstmals, dass es einen starken Effekt des Alters der Männer bei der Erfolgsquote der intrauterinen Insemination gibt“, sagte Belloc. Fortpflanzungsexperten wissen schon länger, dass mit zunehmendem Alter der Männer die Zahl der Spermien und ihre Qualität sinken. Einen so unmittelbaren Zusammenhang von Alter und Fruchtbarkeit habe man bislang jedoch noch nicht nachgewiesen, betonten die Forscher. Belloc erklärte, besonders erstaunlich sei, dass Männer ab 35 Jahren das Risiko einer Fehlgeburt erhöhten.
Es ist an der Zeit, weiterzumachen, scheint mir.
Männer im Zeugungsstreik
23. August 2007
Das ist mir heute bei Web.de untergekommen: Ein Bericht über die Motive der Männer, keine Kinder zu bekommen oder den Wunsch lange Zeit zu verschieben. Oft so lange, dass die eigene Partnerin zu alt ist. Das setzt natürlich voraus, dass man eine Frau hat, die sich in einem ähnlichen Alter befindet wie man selbst und auch nicht vor hat, das zu ändern.
Ergebnisse des Befragung des BAT Freizeitforschungsinstituts zu diesem Thema bestätigt dies:
43 Prozent der Männer im Alter von 18 bis 39 Jahren sagen, dass ihnen Freizeit und Reisen wichtiger sind als Heirat und Familiengründung.
Doch warum wollen immer weniger Männer Vater werden? „Männer haben heute große Erwartungen an die eigene Biografie“, erklärt Oskar Holzberg, Diplompsychologe aus Hamburg. „Jeder will unbedingt das Beste aus seinem Leben machen.“ Kinder, so die Experten, wirken auf viele Männer wie eine Entwicklungsbremse.
Auch der finanzielle Aufwand spielt eine Rolle. „Die Familiengründung geht Hand in Hand mit finanzieller Verantwortung“, sagt Dinklage. So steht auf der einen Seite der Wunsch, dem Kind etwas bieten zu können, auf der anderen Seite aber auch die Gefahr lebenslang zahlen zu müssen. „Trennung und Scheidung sind ein Faktor, den viele Männer in ihre Überlegungen mit einbeziehen“, sagt Uta Meier-Gräwe, Professorin an der Universität Gießen.
Wenn ich zurückdenke, dann stimmt es, was in diesem Artikel steht: Eine eigene Motivation, endlich Kinder zu bekommen, hatte ich zunächst auch nicht. Ich musste erst auch überredet werden und zwar ziemlich massiv. Jetzt denke ich jedoch, dass es sich bei uns beiden die Waage hält.
Einen habe ich schon mal gefunden
27. Dezember 2006
Ein Blog zum Thema Kinderwunsch aus der Feder eines Mannes:
Doch leider hat es in den letzten drei Jahren nicht geklappt und wir sind – wie tausende andere Paare in Deutschland – plötzlich zu einem KIWU Paar geworden. Doch wie beeinflusst das unsere Ehe, das Miteinander, den Sex, die Freizeitgestaltung, unsere Freundschaften, usw.: Hier meine (männer)Sicht
Allerdings lässt Roberts Blogfrequenz zu wünschen übrig oder anders formuliert: Er hat nicht den Mitteilungsdrang wie ich (gegenwärtig). Ich nehme ihn mal in meiner „Blogroll“ auf und dann sehen wir, was daraus wird. Nochmal mein Aufruf: falls sich jemand wirklich hierher verirrt und Männerblogs zum Thema Kinderwunsch kennt, dann einfach in den Kommentaren einen Beitrag hinterlassen.
Männer und Kinderwunsch
27. Dezember 2006
Nich nur schlechte Spermien sind ein Problem beim Kinderwunsch des Mannes:
Kinderlosigkeit und niedrige Geburtenraten galten bislang vor allem als Frauenproblem: Weil immer mehr gut ausgebildete Frauen in Deutschland lieber Karriere statt Kinder machen, bleibt der Nachwuchs auf der Strecke, so die gängige Erklärung für den demographischen Notstand. Dabei sind auch viele Männer nicht mehr ohne weiteres für Kinder zu begeistern: Fast ein Viertel der 20- bis 49-Jährigen will Umfragen zufolge ganz auf Nachkommen verzichten, etwa 20 Prozent bleiben tatsächlich kinderlos. Bei den Frauen möchten dagegen nur rund 15 Prozent ohne eigene Kinder leben.
Anders als bei ihren Partnerinnen spielt der Konflikt zwischen Job und Familie bei Männern jedoch eine untergeordnete Rolle, wie Jürgen Dorbritz vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden erklärt. «Dieser Entscheidungszwang zwischen Kind und Karriere existiert hier nicht», betont er.[...]
Damit verzögert sich jedoch nicht nur die Entscheidung für oder gegen Nachwuchs. Auch feste Partnerschaften kommen später zustande: «Der biografische Raum, in dem Männer sich für Kinder entscheiden, verschiebt sich immer weiter nach hinten», bestätigt Jan Kruse vom Institut für Soziologie der Universität Freiburg. «Früher war man mit 24 Jahren Meister. Heute ist man mit 35 noch nicht promoviert.»
Auch die gestiegenen Mobilitäts- und Flexibilitätsanforderungen wirkten sich negativ auf die Stabilität von Partnerschaften aus, erklärt er. Weil für Familie bei alledem kaum Zeit bleibe, komme es nach der beruflichen Konsolidierung zu einer «Rush-Hour» der Partnersuche – mit unsicherem Ausgang. «Die Gefahr ist, dass dann aus dem Aufgeschoben ein Aufgehoben wird.»
Auch die Problematik der Trennungskinder und -Väter scheint ein echtes Problem zu sein, wie in diesem Blog zu sehen
Zeugt keine Kinder! Lasst euch nicht mehr für dumm verkaufen! Das geplante
Elterngeld ist nur ein Beispiel für eine Falle, in die schon viele Väter getappt
sind!
So fängt der Beitrag an. das kann einem dann schon ein wenig Angst machen…
Möglicherweise gibt es darum weniger Männerblogs zum Thema Kinderwunsch. Ich werde mich mal auf die Suche machen, wer hier zufällig vorbeikommt und welche kennt, den bitte ich um Mitteilung, den ein paar muss es doch da draußen irgendwo geben.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Männer (zumindest zu diesem Thema) wenig reden und schreiben. Warum ist das so?