Männer im Zeugungsstreik
23. August 2007
Das ist mir heute bei Web.de untergekommen: Ein Bericht über die Motive der Männer, keine Kinder zu bekommen oder den Wunsch lange Zeit zu verschieben. Oft so lange, dass die eigene Partnerin zu alt ist. Das setzt natürlich voraus, dass man eine Frau hat, die sich in einem ähnlichen Alter befindet wie man selbst und auch nicht vor hat, das zu ändern.
Ergebnisse des Befragung des BAT Freizeitforschungsinstituts zu diesem Thema bestätigt dies:
43 Prozent der Männer im Alter von 18 bis 39 Jahren sagen, dass ihnen Freizeit und Reisen wichtiger sind als Heirat und Familiengründung.
Doch warum wollen immer weniger Männer Vater werden? „Männer haben heute große Erwartungen an die eigene Biografie“, erklärt Oskar Holzberg, Diplompsychologe aus Hamburg. „Jeder will unbedingt das Beste aus seinem Leben machen.“ Kinder, so die Experten, wirken auf viele Männer wie eine Entwicklungsbremse.
Auch der finanzielle Aufwand spielt eine Rolle. „Die Familiengründung geht Hand in Hand mit finanzieller Verantwortung“, sagt Dinklage. So steht auf der einen Seite der Wunsch, dem Kind etwas bieten zu können, auf der anderen Seite aber auch die Gefahr lebenslang zahlen zu müssen. „Trennung und Scheidung sind ein Faktor, den viele Männer in ihre Überlegungen mit einbeziehen“, sagt Uta Meier-Gräwe, Professorin an der Universität Gießen.
Wenn ich zurückdenke, dann stimmt es, was in diesem Artikel steht: Eine eigene Motivation, endlich Kinder zu bekommen, hatte ich zunächst auch nicht. Ich musste erst auch überredet werden und zwar ziemlich massiv. Jetzt denke ich jedoch, dass es sich bei uns beiden die Waage hält.
15. Dezember 2007 at 17:09
Vater werden ist, in Deutschland, eine uneinschätzbare Gefahr, vor der man jeden Mann nur warnen kann. Väter sind in Deutschland Manschen 2. Klasse, die nur Pflichten, jedoch keine Rechte haben. In einer Zeit, wo jede 2. Ehe wieder geschieden wird, werden jährlich 150 000 Kinder vaterlos, den Vätern wird auf betreiben der Mütter, mit Hilfe der Jugendämter, das Sorgerecht aberkannt. Ich kenne persönlich viele Väter, die seit Jahren um den Umgang mit ihren Kindern kämpfen, diese jedoch schon mehr als 10 Jahren nicht mehr gesehen haben. Welche psychische Folgen das für Väter und Kinder hat, kann in einem Artikel der SZ nachgelesen werden:
http://www.sueddeutsche.de/,ra16l1/wissen/artikel/525/145194/
Deutschland und Österreich stehen mit dieser primitiven Gesetzgebung innerhalb der EU alleine da.
Louis XVI
Entsorgter Zahlvater