Einen guten Rutsch

31. Dezember 2006

Falls doch noch einmal jemand hier vorbeikommen sollte: Ein schönes Jahr wünsche ich und die Erfüllung aller Wünsche. Und natürlich Frieden auf Erden. Ist klar, das gehört dazu…

Schwanger!

29. Dezember 2006

Nein, nicht meine Frau. Ich selbst:

Congratulations, jogan! You’re „with child“. Our remote testing system has detected that you’re pregnant. The Miracle Of Life has begun! To see whether your baby is a boy or a girl, click the „View My Baby“ button below.

Das sagt mir zumindest der online Schwangerschaftstest. Dann brauche ich nur noch einen Online-Schwangerschaftskalender, um mich auf die Schwangerschaft vorbereiten zu können.

Dass es so einfach sein würde, hätte ich nicht gedacht :-)

Ein Blog zum Thema Kinderwunsch aus der Feder eines Mannes:

Doch leider hat es in den letzten drei Jahren nicht geklappt und wir sind – wie tausende andere Paare in Deutschland – plötzlich zu einem KIWU Paar geworden. Doch wie beeinflusst das unsere Ehe, das Miteinander, den Sex, die Freizeitgestaltung, unsere Freundschaften, usw.: Hier meine (männer)Sicht

Allerdings lässt Roberts Blogfrequenz zu wünschen übrig oder anders formuliert: Er hat nicht den Mitteilungsdrang wie ich (gegenwärtig). Ich nehme ihn mal in meiner „Blogroll“ auf und dann sehen wir, was daraus wird. Nochmal mein Aufruf: falls sich jemand wirklich hierher verirrt und Männerblogs zum Thema Kinderwunsch kennt, dann einfach in den Kommentaren einen Beitrag hinterlassen.

Männer und Kinderwunsch

27. Dezember 2006

Nich nur schlechte Spermien sind ein Problem beim Kinderwunsch des Mannes:

Kinderlosigkeit und niedrige Geburtenraten galten bislang vor allem als Frauenproblem: Weil immer mehr gut ausgebildete Frauen in Deutschland lieber Karriere statt Kinder machen, bleibt der Nachwuchs auf der Strecke, so die gängige Erklärung für den demographischen Notstand. Dabei sind auch viele Männer nicht mehr ohne weiteres für Kinder zu begeistern: Fast ein Viertel der 20- bis 49-Jährigen will Umfragen zufolge ganz auf Nachkommen verzichten, etwa 20 Prozent bleiben tatsächlich kinderlos. Bei den Frauen möchten dagegen nur rund 15 Prozent ohne eigene Kinder leben.

Anders als bei ihren Partnerinnen spielt der Konflikt zwischen Job und Familie bei Männern jedoch eine untergeordnete Rolle, wie Jürgen Dorbritz vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden erklärt. «Dieser Entscheidungszwang zwischen Kind und Karriere existiert hier nicht», betont er.[...]

Damit verzögert sich jedoch nicht nur die Entscheidung für oder gegen Nachwuchs. Auch feste Partnerschaften kommen später zustande: «Der biografische Raum, in dem Männer sich für Kinder entscheiden, verschiebt sich immer weiter nach hinten», bestätigt Jan Kruse vom Institut für Soziologie der Universität Freiburg. «Früher war man mit 24 Jahren Meister. Heute ist man mit 35 noch nicht promoviert.»

Auch die gestiegenen Mobilitäts- und Flexibilitätsanforderungen wirkten sich negativ auf die Stabilität von Partnerschaften aus, erklärt er. Weil für Familie bei alledem kaum Zeit bleibe, komme es nach der beruflichen Konsolidierung zu einer «Rush-Hour» der Partnersuche – mit unsicherem Ausgang. «Die Gefahr ist, dass dann aus dem Aufgeschoben ein Aufgehoben wird.»

Auch die Problematik der Trennungskinder und -Väter scheint ein echtes Problem zu sein, wie in diesem Blog zu sehen

Zeugt keine Kinder! Lasst euch nicht mehr für dumm verkaufen! Das geplante
Elterngeld ist nur ein Beispiel für eine Falle, in die schon viele Väter getappt
sind!

So fängt der Beitrag an. das kann einem dann schon ein wenig Angst machen…

Möglicherweise gibt es darum weniger Männerblogs zum Thema Kinderwunsch. Ich werde mich mal auf die Suche machen, wer hier zufällig vorbeikommt und welche kennt, den bitte ich um Mitteilung, den ein paar muss es doch da draußen irgendwo geben.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Männer (zumindest zu diesem Thema) wenig reden und schreiben. Warum ist das so?

bei Kinderwunsch ist es empfehlenswert, vor dem entscheidenden fruchtbaren Tag der Frau alle zwei Tage Sex zu haben. Bei Männern mit verringerter Spermienzahl sinkt nämlich die Beweglichkeit der Spermien und ihre Fähigkeit zur Befruchtung bereits, wenn es länger als zwei Tage nicht zum Samenerguss gekommen ist. Bei Männern mit normaler Spermienzahl lässt die Qualität der Samenzellen erst nach fünf bis zehn Tagen ohne Sex nach. Sie können länger enthaltsam sein. Bisher wurde Paaren mit Kinderwunsch eine Abstinenz von drei bis fünf Tagen vor dem fruchtbaren Tag der Frau empfohlen.
Aus: Tag für Tag. Der Apothekenkalender 2007, S. 20f.

Bei meinem Spermiogramm müsste es dann wohl alle 12 Stunden sein. Wenn man wüsste, wann der Eisprung ist. Wenn man das nicht weiß, bleibt wohl nichts anderes übrig, als alle 12 Stunden bis auf weiteres……puh. Mal sehen, was meine Frau dazu sagt.

Via: „Bewegte Flächen

Die Optionen

25. Dezember 2006

Aus einem Kommentar zu einer Sendung des Schweizer Fernsehens zum Thema.

mir war es jedenfalls wichtig, ohne medizinische verbrämung einfach ganz direkt und unverstellt über so eine frage zu reden. wo die richtige lösung liegt, wenn kinder nicht einfach (durch lustvollen sex) entstehen, der wunsch danach jedoch gross ist, muss sich jedes paar selbst klar werden. ob die lösung in einer adoption liegt, in der künstlichen befruchtung, einer in-vitro-zeugung oder im verzicht auf kinder können nur die betroffenen entscheiden.

Wenn man das so wüsste…

Was ich auch gerne wüsste: Warum schreibt die Frau alles klein? Auch nach einem Punkt? Faulheit? Wichtigtuerei? Schweizer Absonderlichkeit? Oder einfach nur Hip?

Krampfader-Operation

24. Dezember 2006

Das habe ich gerade gelesen in „Men´s Health

Über einen Katheter eröffnen Radiologen der Universität Bonn nun dem Blutstrom neue Wege und senken die Temperatur damit auf durchschnittliche Werte. Drei Monate nach dem Eingriff hat sich die Spermienanzahl laut der Studie deutlich erhöht – ein Viertel der Männer wird mittlerweile Vater. Hintergrund: Zwischen 10 und 15 Prozent aller Männer leiden unter Krampfadern in den Hoden.

Auf dem Bild sieht diese Krampfader ja so aus, als ob man sie nicht übersehen könnte, aber eine richtige urologische Untersuchung habe ich noch nie gehabt. Bisher musste ich nur Spermien abgeben. Nicht, dass ich wirklich scharf auf eine solche untersuchung wäre. Ehrlich gesagt, habe ich es sogar vermieden, denn richtig spaßig stelle ich mir das nicht vor.

Und wenn es uns dem erfüllten Kinderwunsch ein bißchen näherbringt. Gut ist auf jeden fall, dass man das offenbar ohne Schippelei an meinen edelsten Teilen hinbekommen kann.

Worum es in diesem Blog geht

24. Dezember 2006

…das dürfte anhand der Überschrift klar erkennbar sein. Seit drei Jahren versuche ich nun mit meiner Frau zusammen das zu tun, was man so leichthin als „Familie gründen“ bezeichnet. Jedoch sind wir beide nicht unbedingt ideale eltern, wenn man den Ärzten glauben mag. Schlechte Spermien fehlender Eisprung scheinen nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für eine Schwangerschaft zu sein.

Mehrere Hormonbehandlungen, Inseminationen blieben im wahrsten Sinne des Wortes fruchtlos und zu einer Reagenzglasbefruchtung können wir uns noch nicht entschließen und sind daher seit fast einem Jahr ohne eine richtige Behandlung. das macht es nicht einfacher.

Mehr über uns werde ich demnächst an dieser Stelle berichten. Vornehmlich soll dieses Blog aber dazu dienen, für mich/uns interessante Informationen aus dem Internet zusammenzutragen.

Sollte es etwas Neues über uns geben, dann werden wir dies hier auch mitteilen. Es ist Heiligabend und ich kann die Babies in den Krippen und die glänzenden Kinderaugen in der fernsehwerbung nicht mehr sehen. Zeit für ein Neues Jahr und mehr Glück.

Psyche und Kinderwunsch

2. Dezember 2006

Dazu habe ich eine Studie gefunden, in der durch Verhaltenstherapie die Fruchtbarkeit der Paare (vor allem der Frauen wohl), verbessert wurde.

Die vorausgehende Studie konzentrierte sich auf 16 junge Frauen, die sechs Monate lang keine Periode gehabt hatten, obwohl einige bereits Kinder hatten. Bei allen Teilnehmerinnen wurde eine funktionelle hypothalamische Amenorrhoe (FHA) festgestellt, die durch eine anhaltende Verringerung jenes Hormons verursacht wurde, das die Freigabe von Hormonen in den Blutkreislauf veranlasst, die den Eisprung auslösen.

Ich hatte mich erst gefreut, dass hier vielleicht ein Ansatz besteht, den Zyklus meiner Frau zu verbessern, aber wie ich woanders lesen konnte, sind diese bestimmten Hormonstörungen ziemlich selten und vermutlich wirklich häufig stressbedingt. Im Gegensatz zum PCO-Syndrom, leider.